Holli erdet sich in der Natur, um sie herum Feuer, Erde, Wasser und frische Luft

Kreiswissen

Für Deine Naturverbundenheit und Deine spirituelle Praxis

Unsere Tools Wandelarium und Colorakel basieren auf einem größeren Wissens- und Erfahrungsschatz. Grundlegende Informationen dazu fassen wir unter dem Begriff Kreiswissen zusammen, weil wir das Wissen anhand von verschiedenen Kreismodellen (auch Räder genannt) veranschaulichen.

Diese Modelle helfen bei der Orientierung und bieten Dir einen Rahmen für Deine Naturverbundenheit, Deine spirituelle Praxis und Dein Reflektieren, also für Deinen persönlichen Wachstumsprozess.

 

Warum Kreismodelle?

Unser westlicher Verstand denkt beim Thema Wachstum automatisch an eine aufsteigende Linie – auch wenn so ein Prinzip in der Natur gar nicht vorkommt. Oftmals führt das zu Enttäuschungen und sogar zu Selbstvorwürfen. Zum Beispiel, wenn wir im Winter schläfriger sind und mehr Lebkuchen essen als im Sommer. Oder wenn nicht immer alles größer und schneller wird, sondern auch mal kleiner und langsamer.

Die Kreismodelle erinnern Dich daran, dass Du ein Teil der Natur und damit in natürliche Zyklen eingebunden bist. Und wenn Du Dir der darin enthaltenen Kräfte bewusst wirst, kann das dazu beitragen, dass Du

  • mehr Wertschätzung für Dich selbst, die Natur und Deine Mitmenschen entwickelst,
  • das Leben intensiver wahrnimmst
  • und dadurch auch sinnvoller, lebendiger und schöner gestaltest.

7 Richtungen, 4 Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft, Himmel, Erde, Mitte

Kräfte bündeln

Das Kreiswissen haben wir in drei Themenkreise eingeteilt. Der erste heißt Kräfte bündeln und umfasst die 4 Themen:

  • Natürliche Zyklen, Rhythmen und Elemente
  • Spirit, Medizinrad und Seele
  • Wie Du Dir Deinen Kraftort aufbaust
  • Einführung in die Jahreskreisfeste

Zeitqualitäten

 

Zum Einstieg stellen wir Dir Räder vor, mit denen Du vermutlich schon mehr oder weniger bewusst Erfahrungen gesammelt hast.

Jedes dieser Räder besteht aus verschiedenen (Zeit-)Punkten, die jeweils unterschiedliche Qualitäten mit sich bringen. Der Morgen fühlt sich anders an als der Abend, der Sommer anders als der Herbst.
Diese unterschiedlichen Energien unterstützen unterschiedliche Schritte und Abschnitte auf Deinem Weg.

Die Kreismodelle sind vereinfachte Darstellungen von spiralförmig verlaufenden Entwicklungen. Eine Spirale entsteht, weil wir nach Abschluss eines Zyklus nicht wieder bei Null anfangen, sondern die Erfahrungen eines Tages, Monats, Jahres in den folgenden Zyklus integrieren können.

Übrigens: Die Darstellung der Räder auf dieser Seite ist mit keiner Tradition verbunden. Wir haben sie so gestaltet, wie wir sie empfinden. Das kannst Du auch gern tun und Farben, Symbole, Begriffe und Anordnungen wählen, die für Dich stimmen.

 

Kreismodell, Rad mit 4 Tageszeiten: morgens, mittags, abends, nachts

 

 

Ein Tag

Der Tagesablauf ist ein überschaubares Rad und gut wahrnehmbar. Trotzdem vergessen wir manchmal, mittags zu essen oder abends mit dem Arbeiten aufzuhören.

Finde heraus, was Du selbst zu welcher Tageszeit brauchst und versuche, es nach Möglichkeit in Deinen Tagesablauf einzubauen.

Für diesen Zweck haben wir das Tool Wandelarium gestaltet. Hier kannst Du Dir Kurznotizen machen und Dir Deiner Bedürfnisse und alter Gewohnheiten bewusst werden. Außerdem Deine Schritte planen, um neue Gewohnheiten zu üben, Herzensprojekte zu verwirklichen und passend zum Thema dieser Seite: Dir der natürlichen Zyklen bewusst zu werden.

 

Kreismodell, Rad mit 4 Mondphasen: Schwarzmond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond

Der MondZyklus

Der Mondzyklus kann die Verwirklichung Deiner Herzensprojekte strukturieren und unterstützen. Mit den einzelnen Zeitpunkten und Phasen werden meist folgende Qualitäten verbunden:

  • Schwarzmond: Stille, Innehalten, Ideen sammeln, träumen, empfangen
    Neumond (die ersten Tage nach dem Schwarzmond): Neubeginn, Intentionen setzen
    Zeitraum bis zum zunehmenden Halbmond:
    die Pläne abstimmen und konkretisieren, Schritte planen
  • Zeitraum vom zunehmenden Neumond bis zum Vollmond:
    die Pläne in die Tat umzusetzen, Kreativität, Aufbau, Realisierung
  • Vollmond: Regeneration, auftanken, aufladen, Wechsel vom Tun zum Reflektieren
    Zeitraum bis zum abnehmenden Halbmond:
    Ergebnisse und Entscheidungen reflektieren, lernen, verstehen und bei Bedarf verbessern oder anpassen
  • Zeitraum vom abnehmenden Neumond bis zum Schwarzmond:
    Projekte zu einem guten Abschluss bringen
    Tage vor dem Schwarzmond: Altes loslassen und verabschieden, Reinigung als Vorbereitung für den Neubeginn

Probiere es aus und beobachte, ob für Dich etwas Wahres dran ist.

Detaillierte Informationen findest Du hier:
http://www.mondschild.de/frameset.html

Einen übersichtlicher Kalender mit den aktuellen Mondphasen hier:
www.kalender-uhrzeit.de/mondkalender

 

 

Kreismodell, Rad mit 4 Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst, Winter

Der Jahreskreis

Die Qualitäten im Jahresverlauf lassen sich etwas einfacher und direkter als der Mondzyklus wahrnehmen.

Im Frühjahr wird gern Neues in Angriff genommen. Bis zum Sommer gibt es eine sehr aktive Phase. Der Sommerhöhepunkt ist aufgrund der Hitze und der Ferien meistens eher ruhig. Darauf folgt eine aktivere Phase der Ernte – auch im Bezug auf Deine Projekte – bevor alles langsam stiller wird und die Kräfte sich zum Winterschlaf in die Erde zurückziehen.

So verläuft der Jahreszyklus in unseren gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel. Aber ähnliche Zyklen lassen sich auch in anderen Klimazonen beobachten.

Eine besondere Einteilung des Jahres für unsere Breitengrade findest Du auf der Seite Jahreskreis.

 

Kreismodell, Rad mit Lebensphasen, Lebenszyklus: Geburt, Kindheit, Erwachsensein, Alter, Tod

Der Lebenszyklus

Einen noch größeren Zeitraum bildet das Rad der verschiedenen Lebensabschnitte ab: Geburt • Kindheit und Jugend • Erwachsensein • Alter und Sterbeprozess • Tod.

Der Wechsel von einer Lebensphase in die nächste kann sehr herausfordernd sein und es ist sinnvoll und hilfreich, diese Übergänge bewusst zu gestalten. Das bisher Erreichte möchte geehrt und verabschiedet werden, das Neue ist noch nicht greifbar.

Dieses Prinzip funktioniert natürlich auch im Kleinen: Im Lauf eines Tages, eines Monats oder eines Jahres kannst Du Altes loslassen und Neues einladen und so Deinem Leben eine neue Richtung geben.

 

Kreisgrafik, Rad mit den vier Elementen Wasser, Feuer, Erde und Luft

Die vier Elemente als natürliche Kräfte

Die vielfältigen Formen und Kräfte, die uns auf der Erde begegnen, werden in den meisten Kulturen in wenige Grundelemente zusammengefasst. Bei uns sind das üblicherweise die vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft. Ähnliche Modelle mit 4 oder auch 5 Elementen findest Du auf der ganzen Welt.

In all den oben genannten Zyklen sind die Elemente als natürliche Kräfte in unterschiedlichen Formen und Intensitäten aktiv.

Um Dich mit Dir selbst und Deiner Umwelt zu verbinden, werde Dir bewusst, zu welcher Zeit und in welcher Form die Elemente bei Dir sind, wie Du aus ihnen zusammengesetzt bist und wie sie in Dir und um Dich herum wirken:

  • Wasser findest Du in der Natur in verschiedenen Formen. Recht offensichtlich als Flüsse, Seen, Ozeane, Regen oder Schnee und etwas versteckter in Pflanzen und im Erdboden.
    Du selbst bestehst größtenteils aus Wasser und brauchst jeden Tag ausreichend Flüssigkeit.
    Achte darauf, in welcher Form Du Wasser im Alltag zu Dir nimmst.
    Gönne Dir ab und zu ein schönes Wannenbad. Es wirkt auf mehreren Ebenen reinigend und dadurch erfrischend und wie ein kleiner Neubeginn.
  • Feuer ist durch die Wärme der Sonne direkt erfahrbar. Auch als Lagerfeuer, Kaminfeuer, Kerzenflamme und an manchen Orten der Welt in Form von Vulkanen oder warmen Quellen.
    In Deinem Zuhause steckt es in der warmen Heizung, dem heißen Wasser und Deinem Küchenherd.
    Auch in Deinem Körper ist es vorhanden: als Dein Verdauungsfeuer, Dein Nervensystem und Deine körpereigene Wärme. Achte darauf, ob Du eher frierst oder Dir eher zu warm ist.
  • Erde steht hier für alle festen Gegenstände, die Du um Dich herum siehst. Natürlich in erster Linie für den Erdboden, der vereinfacht gesagt eine Mischung aus Steinen und organischen Substanzen ist.
    Aber auch Dein Schreibtisch, Dein Computer und die Wände in Deiner Wohnung gehören dazu.
    Achte darauf, was Du isst (und trinkst), denn daraus baut sich Dein Körper immer wieder neu für Dich auf. Nehme beim Essen bewusst wahr, dass alle Elemente an Deiner Mahlzeit mitgewirkt haben.
    Du kannst das Element Erde in Form von Heilerden oder Salzen zu Deinem Wannenbad hinzufügen.
    Auch beim Gärtnern kannst Du Dich gut mit der Erde verbinden.
  • 
Luft ist immer um Dich herum. In der Natur kommt Luft in verschiedenen Geschwindigkeiten daher. Als Wind, Sturm oder Böe ist sie laut, leise, kalt, warm und manchmal auch ganz still.
    In Deinem Körper ist sie in der Atmung am stärksten präsent und in den Bereichen, die direkt dadurch bewegt werden wie Lunge, Zwerchfell, Bauch und Rippen.
    Du kannst bewusst atmen, um Dich mit der Luft zu verbinden.

Analog zu den vier Elementen lernst Du auf der nächsten Seite ein Rad kennen, dass Dich als Mensch mit vier Seins-Aspekten beschreibt.